Seit einigen Tagen sind auf Zeltkocher Banner von der Urlaubsregion Eisacktal zu finden. Bei uns wird es in Zukunft immer mal wieder Artikel geben, auf denen wir Urlaubsziele zum Campen, für Radreisen und zum Wandern präsentieren. Wir wollen uns nun genauso wie Discover Outdoor der Region Eisacktal in Südtirol widmen. Als Schwerpunkt haben wir uns hierbei nun das Radfahren ausgesucht, denn die Landschaft lädt nicht nur zum Wandern in den Bergen ein, sondern bietet auch ein sehr gutes Wegenetz für Radreisen.

Fane Alm - Bild: www.eisacktal.com

Fane Alm - Bild: www.eisacktal.com

Das Radfahren ist so beliebt wie noch nie – zumindest in Südtirol. Ein Grund hierfür: Ein Radwegenetz wurde aufgebaut, das Bewegung auf zwei Rädern für alle möglich macht. Vor allem im Eisacktal ist das Radeln ein Genuss. Die schönste Besonderheit hier ist: Der Radweg ist so angelegt, dass sowohl sportlich ambitionierte Radler wie auch Familien und Genusssportler auf ihre Kosten kommen werden – garantiert!

>>Radroute Brenner-Bozen

Die Radroute Brenner-Bozen ist ziemlich genau 100 km lang und führt vom Brennerpass bis nach Bozen. Die  Strecke ist größtenteils asphaltiert und führt in leichtem Auf und Ab von Norden nach Süden. Dabei werden die historischen Städte Sterzing, Brixen und Klausen sowie verschiedene Kulturgüter des Eisacktals berührt.

Radfahrer in Klausen - Bild: www.eisacktal.com

Radfahrer in Klausen - Bild: www.eisacktal.com

Erster Pflichtstopp auf der Strecke vom Brenner kommend ist die Fuggerstadt Sterzing, wo die Pfarrkirche, das Multschermuseum und Schloss Reifenstein besichtigt werden können. Die nächste Etappe führt nach Franzensfeste, einem Festungsbau, der nach den Erfahrungen der Napoleonischen Kriege zur Verteidigung des Landes gebaut worden ist. Es ist eine Festung gegen einen Feind, der niemals kam. Hier führt ein Verbindungsstück nach Schabs zum 105 km langen Radweg durch das Pustertal.

Rio Pusteria - Bild: www.eisacktal.com

Rio Pusteria - Bild: www.eisacktal.com

Ein bisschen beschwerlich ist das Teilstück zwischen Franzensfeste und Brixen, das als schwierigstes bezeichnet werden kann, führt es doch über unbefestigte Wege über eine Bergflanke durch Kastanienwälder. Doch das nächste Etappenziel Brixen entlohnt die Mühen mit einer einladenden Altstadt, die zur Rast genutzt werden sollte. Von Brixen nach Süden ist der Radweg ausgesprochen abwechslungsreich und schön zu fahren. Zehn Kilometer nach Brixen erreicht der Radler das malerische Künstlerstädtchen Klausen und auch hier sollte durchaus die Variante durch die historische Altstadt gewählt werden. Weiter führt der Radweg nach Waidbruck – linkerhand erhebt sich malerisch die Trostburg – und Kollmann und weiter durch den engsten Teil der Eisackschlucht bis nach Bozen.

In Bozen angekommen, ergeben sich nun für den sportlich ambitionierten Radler und für die Fortsetzung der Radreise weitere Möglichkeiten: Weiterfahrt Richtung Meran und in den Vinschgau, Richtung Überetsch, nach Eppan und Kaltern oder weiter ins Südtiroler Unterland. Wem die Radroute Brenner-Bozen aber ausgereicht hat, der kann in Bozen in den Zug einsteigen und vom Fenster aus stolz betrachten, was er radelnd bewältigt hat.
Infos zur Radroute: www.eisacktal.com

Bilder: Eisacktal
Quelle: Welcome 2010 - Das Gästemagazin des Tourismusverbands Eisacktal
Text: Doris Brunner – Brixmedia GmbH, Renate Breitenberger, Peter Treibenreif,
Peter Seebacher, Uwe Ringleb, Evi Tschöll, Peter Righi, Barbara Scremin
Übersetzung: Uta Radakovich

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