Auf Tour möchte man desöfteren nicht auf das Grillen verzichten. Fast unerträglich ist es, wenn man sein Lager auf einem Campingplatz aufgeschlagen hat und um einen herum grillen die lieben Nachbarn ein Stück nach dem anderen und selber ißt man nur die Ravioli oder Tütenmahlzeiten.

Es geht aber auch weniger frustierend und sogar, wenn man selber beim Camping nur mit dem Rad unterwegs ist. In der Vergangenheit hatten wir bereits den ein oder anderen leichten Grill vorgestellt, wo man als Radwanderer nicht auf den geliebten Holzkohlegrill verzichten muss.

Beim Grill gibt es mehrere Punkte man beachten sollte:

  • Kleines Packmaß
  • Geringes Gewicht
  • Einstellbarkeit des Rost

Testen konnten wir auf Tour von Esbit die BBQ Box, ein Grill komplett aus Edelstahl, was aber mit einigen schönen Details zu überzeugen weiß.

Testbericht

Aufbau

Wie im Artikel zur Esbit BBQ Box zuvor beschrieben muss man den Grill lediglich aufklappen, wie man es bereits von den Festbrennstoffkocher der Marke kennt. Der Deckel der BBQ Box ist zugleich, halbiert in zwei Teile, die Seitenwände des Grill. Darin verstaut wird das Grillrost und die Holzkohle in einem robusten Packsack.

In Aktion

Als Schutz des Untergrund gibt es eine Platte die man unter die „Füße“ des Grill anschraubt. Der Grill steht dadurch stabiler, bietet aber zugleich mehrfach „Luftebenen“ bzw. Schichten, damit die Hitze nicht den Untergrund verbrennt. Aufgrund der Waldbrandgefahr & Co, sollte man aber trotzdem einen geeigneten Platz suchen bei dem auch so schon nicht der Untergrund abbrennen kann.

Holzkohle im Grill verteilt, Grillanzünder hinein und wie gewohnt beim häuslichen Grill warten bis die Kohle weiß ist. Das Grillrost bietet genügend Platz für das Grillfleisch für zwei Camper. Eine Auswahl zwischen zwei Modelle lässt die richtige Größe für zwei (unser Modell) oder 4 Camper mit Sicherheit auch finden. Das Einhängen des Grillrost erfordert etwas Übung, da es aus zwei Teilen besteht und etwas kippelt. Ist das Rost zu sehr beladen muss man das Gleichgewicht finden und das Rost zwischen den schmalen „Gängen“ auf die jeweilige Strebe ablegen. Grillt man mit Briketts hat man richtig Power und wird in der Regel aber ohnehin nur die oberste Strebe verwenden.

Fazit

Blickt man zurück auf einen anderen Faltgrill, so ist die BBQ-Box sicherlich schwerer, dafür aber stabiler, besser verpackbar und durch die Möglichkeit die Kohle bereits im Grill zu transportieren besser im Packmaß. Schaut man sich das Fahrrad an, so ist der Grill leicht auf dem Gepäckträger zwischen zwei Radtaschen verstaubar. Als Grill für die kleine Pause beim Wandern ist der Grill aus unserer Sicht vielleicht etwas zu schwer.

Von uns ganz klar eine Empfehlung für die nächste Campingtour mit dem Fahrrad, Motorrad oder Auto. Wenn man überhaupt Negativpunkte zu vergeben hätte, dann wäre es für den Klickverschluss an der Kohlentasche, der bei uns im Lieferumfang nicht vollständig gewesen ist. Ohne Frage ist dies aber ein Punkt, der sicherlich einmal in tausend Produkten passieren kann und wird.

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