Eigentlich zu schön und zu vielseitig um die Kapuzenjacke der Marke Houdini nur im Alltag oder nur auf Tour zu tragen. Besucht man in Skandinavien, vorzugsweise in Schweden z.B. die Naturkompaniet Läden, so fällt einem die skandinavische Marke durch freche Styles, interessante Modelle und ausgesprochen guten Griff für Mode auf. Ein beliebtes Modell und zugleich durchaus der gefühlte Klassiker aus der Kollektion ist der Houdini Power Houdi, eine Kapuzenjacke aus Premium Polartec Power Stretch.

Kapuzenpullover bzw. -jacken gibt es durchaus wie Sand am Meer und preislich mag es auch sicherlich günstigere Modelle geben, aber hinsichtlich der Haptik, der Qualität und natürlich auch des neutralen Designs lohnt sich der Blick auf dieses Produkt, welches wir für Euch nun testen werden. Nicht zu vergessen ist natürlich auch der Aspekt der Nachhaltigkeit, wo die Marke Houdini der Wegbereiter in Europa gewesen ist und auch heute noch sich in den Bereichen der Produktion, der Materialien und dergleichen ganz gezielt damit auseinander setzt.

Polartec Power Stretch

Das Material Premium Polartec Power Stretch des Houdi besteht zu 50% aus Polyester, 40% Nylon und 10% Elasthan. Wie nicht anders zu erwarten, ist es gemäß dem Blue Sign Standard gefertigt.Die Außenseite ist glatt, innen ist der Stoff jedoch flauschig, wodurch es sich gerade in der kühlen Jahreszeit als Layer anbietet. Derzeitig haben wir für den Houdi daher noch nicht die optimalsten Bedingungen, sobald die Abende kühler werden und der Wind nicht zu stark weht, dürfte man in der Kapuzenjacke sich pudelwohl fühlen.

Nicht nur für den Alltag…

Auch wenn der Houdi sich schon für den Alltag als Lifestyle-Produkt präsentiert, so bietet er viele Vorzüge, die erst recht fernab des Urban Outdoor zur Geltung kommen. Sobald mal den Power Houdi angezogen hat fallen direkt einige Details auf. Zum einen wäre die herrliche Bewegungsfreiheit zu entdecken, die das dehnbare Material mit sich bringt. Desweiteren präsentiert der Houdi lange Ärmel, wodurch sich diese nicht so leicht nach oben bewegen und sollte man doch mal den Eindruck gewinnen, die Ärmel rutschen hoch, so lassen sie sich mit den Daumenschlaufen „kontrollieren“.

Bastion gegen schlechtes Wetter

Winddicht ist die Jacke nach meinem Empfinden nicht, sich richtig vor Kälte einigeln kann man bei dieser Jacke jedoch trotzdem. Das Volumen der  Kapuze lässt sich vorne regulieren und der unterlegte 2-Wege Front-RV bietet mit dem Kinnschutz ebenfalls einen enganliegenden Schutz am Hals. Die beiden RV-Schubtaschen bieten bei Bedarf Schutz für kalte Hände und damit es am Handgelenk nicht zu kalt wird, dafür sorgt die Marke, die den meisten mit ihren Handgelenkswärmer bereits ein Begriff sein dürfte, durch gedoppelte, extrawarme Ärmelbündchen. Nach unten hin kann man sich ebenfalls „thermetisch“ mit einem Schnürzug im Saum abriegeln. Gelungen und daher eine Erwähnung wert ist hier die Lösung, wo die Regulierung in den Schubtaschen erfolgt und man so die Hände nicht aus den warmen Taschen nehmen muss.

Im Einsatz beim Trekking dürfte man sich auch über die Flachnähte freuen, denn das Wundscheuern durch einen Rucksackgurt oder beim Klettern das Scheuer und Drücken vom Klettergurt dürfte sich in Grenzen halten.

In naher Zukunft werden wir das Power Houdi hoffentlich dann bei besserem Wetter ausgiebig bei den verschiedenen Outdooraktivitäten testen und im Anschluß auf ZeltKocher darüber berichten.

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