Im vergangenen Jahr präsentierte die Marke Icebreaker eine eigene Radkollektion, die Icebreaker GT Bike Serie. Von der Radhose bis hin zum Radtrikot gab es für jeden Typ von Radfahrer die passende Bekleidung aus Merinowolle. Egal ob man auf seinem Mountain-Bike, seinem Rennrad oder auch nur im Alltag auf seinem Citybike unterwegs war, die Vorzüge von Merino konnte nun jeder genießen.

Da wir selber in der Redaktion bekennende Fans von Merinowolle auf Tour sind, stand für uns fest, dass wir dies fern der üblichen Trekkingtouren auch bei Touren auf dem Rad ausprobieren werden. Als Testobjekt haben wir u.a. das Icebreaker Bike SS Halo Jersey für die Damen getestet.

Sowohl was die Optik betrifft, als auch die Anzahl an Details, das Radtrikot SS Halo Jersey von Icebreaker lässt eigentlich keine Wünsche offen. Die Passform ist tailliert, das Shirt sehr körpernah geschnitten und bietet sich optimal an für sportliche Touren, als auch für lange Mehrtagesradtouren, wo man die Vorzüge von Merino zu schätzen weiß. Die grafische Gestaltung mit den reflektierenden Nähten betont die schlanke Silhouette des Rad-Shirts.

Platz für das Wichtige

Wie es sich für ein Radtrikot gehört bietet das Icebreaker SS Halo Jersey sowohl Cargo-Taschen, als auch eine Luftpumpentasche auf dem Rücken und bietet somit Platz für alles Wichtige unterwegs. Durch die Reißverschlusstasche kann man auch schon mal beim Training den Schlüssel sicher verstauen ohne dass man eine Jacke oder derartiges nutzen muss. Gut gelöst ist hierbei der Zipper, den man mit einem Finger bedienen kann.

Bei Radtrikots erlebt man leider oft genug, dass der Gummistreifen am Saum nicht immer optimal wirkt, bei Icebreaker ist uns dies noch nicht aufgefallen. Im Gegenteil, durch die Wellen der Gummilinien haftet das Shirt dort wo es liegen soll und macht sich beim Radfahren nicht selbstständig.

Vorteile von Merinowolle auf Tour

Das Shirt besteht aus reiner, anschmiegsamen Icebreaker-Merinowolle (GT200-Material). Von Natur aus besitzt das Material atmungsaktive, temperaturausgleichende und geruchsbindende Eigenschaften was zugleich auch den Slogan der Marke verkörpert: „THINK DON`T STINK„.

Auf Tour hatten wir das Shirt nun tagelang im Dauereinsatz und hierfür wohl die einzig gefühlte Sommerwoche erwischt. Radeln in Kunstfasershirts kann vielleicht zu Beginn einer Tour noch Spaß machen, Fahrradfahren in Merinoshirts hingegen macht die ganze Tour Freude. Auch wenn man bei 37°C im 200er Merinoshirt geradelt ist, geschwitzt hat und in der nächsten Flußbiegung schon wieder mit kühleren Gegenwind zu kämpfen hatte, im Icebreaker Shirt hat man sich auch noch am letzten Tag wohl gefühlt. Einfach je nach Bedarf den Stehkragen aufrichten oder den Reißverschluss mit Kinnschutz dem jeweiligen Befinden anpassen.

Fazit

Wer einmal mit Merinowolle geradelt ist, der will vorerst nichts anderes mehr nutzen!

Egal ob man nun sportlich mit dem Rennrad oder Mountain-Bike unterwegs ist oder man vielmehr lange Radtouren fährt, den Weg zurück zur Kunstfaser werden wohl nur die wenigsten Nutzer antreten. Merinowolle, in Form vom Icebreaker Bike SS Halo Jersey präsentierte sich auf Tour als die beste Wahl. Auch nach Tagen roch es noch nicht und wenn sich dann jedoch die Chance des Waschens bot, so war auch das Merinoshirt nicht wesentlich länger in der Trocknungszeit, als ein vergleichbares Radshirt aus Kunstfaser. Natürlich in Anbetracht abends waschen und morgens trocken anziehen. Den Unterschied macht aber in dem Fall wieder das Material aus, denn selbst wenn das Shirt am anderen Morgen noch nicht trocken war, bei uns einmal passiert, feucht trägt sich das Radshirt noch angenehm und war binnen kurzer Zeit am Körper auch wieder trocken.

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