Beim Radtrekking gibt es angenehme, zum Teil sehr flache Touren und natürlich gibt es auch den krassen Gegensatz mit einer schönen Alpenüberquerung. In beiden Fällen bedarf es natürlich der richtigen Ausrüstung, aber auch vorallem der passenden Motivation. Die Leidenschaft, Willenskraft und Ausdauer darf natürlich auch nicht bei der gefahrenen Route im Video fehlen.

Mit „Haute Route – Das Leben ist ein Pass“ präsentiert VAUDE ein Mountain-Bike Video in der atemberaubenden Bergwelt des Schweizer Wallis. Normalerweise eher bekannt als eine der berühmtesten Skitouren der Welt,  die zwei Freunde im Film jedoch von einer anderen Seite und vorallem in einer anderen Jahreszeit zeigen.  Wie schön diese Route auch im Sommer mit dem Mountain-Bike sein kann, präsentiert uns Tom Malecha, Filmemacher und Mountainbike-Fan, der hinter dem Video von der Haute Route steckt.

Mit der  Haute Route hat man Herausforderung pur, das betrifft sowohl die Anstiege, als auch die Abfahrten. Über 10.000 Höhenmeter hat man zurückgelegt, wenn man die Tour so fährt, wie es die beiden Mountain-Biker im Video macht. In den Uphills stand dann jedoch das Tragen der Fahrräder die meiste Zeit auf dem Programm. Es ist die Herausforderung, die man sich wirklich vornehmen muss, um die Tour zu schaffen.

Natürlich ist da auch die Anforderung an die Bikes und Kleidung der Fahrer besonders hoch. Das Mountainbiken ist bereits fern spezieller Routen bereits ein sehr technischer Sport. Mit Blick auf die zuvor genannten Uphills, wo man die Räder getragen hat, wurden im Vorfeld Bikes gewählt, die leicht genug sind, um sie auf den Berg zu schleppen, gleichzeitig aber auch genug Federung bieten, um dem Hochgebirge Fahrspaß abzuringen. Bewährt auf der Haute Route haben sich wiederum auch die schlauchlosen Reifen in den Bikes, denn mit Blick auf die Strecke gab es keinen einzigen Platten.

Bei der Kleidung, so sagt es Tom in einem Interview, kann der strömende Regen, den die beiden auf der schwierigsten Etappe auf 3.000 Metern hatten, äußerst unangenehm werden. Strömende Regen ist an sich auf Tour schon ein Stimmungskiller, auf dieser Höhe in den Bergen jedoch noch deutlich unangenehmer. Wichtig ist es deshalb, auf solchen Touren gute Textilien dabeizuhaben, die einen unterwegs auf dem Rad warm und trocken halten.

Im Interview verrät Tom auch, wo für ihn als Filmemacher die schönsten Orte für Fotografieren und Filmen auf der Haute Route waren. Für ihn sind zwei sehr gegensätzliche Orte am Ende im Gedächtnis geblieben. Der Col de Riedmatten (2919 m) blieb ihm zum einen in Erinnerung, weil der Weg zum Pass durch eine Geröllwüste führt, direkt an einem Gletscher entlang. Für sein Empfinden eine ziemlich lebensfeindliche Umgebung. Als „Schaurig schön“ für ihn im Gedächtnis verankert. Wer jedoch das komplette Gegenteil sucht, der findet laut seiner Aussage dies am Meidpass (2790 m). Statt „Schaurig schön“ nun eine Bilderbuchlandschaft. Am Meidpass präsentierten sich dann blaue Seen, blauer Himmel und ein wunderschönes Panorama.

Die Haute Route mit dem Mountain-Bike wäre prinzipiell in 4 Tagen zu schaffen, durch die Drehs und den Quälereien, die bereits die erste Etappe mit sich bringt, hat man für den Dreh die Tour auf 5 Tage ausgedehnt. Gerade mit Blick auf die anspruchsvollere zweite Etappe, die mit vielen Kletterpassagen wartet, bot es sich an, die erste Etappe zu stückeln.

Die GPS-getrackte Route ist über den folgenden Link abzurufen:

https://dl.dropbox.com/u/6944925/Haute%20Route/gps/hauteroute-gesamt.htm

Video & Quelle: VAUDE - gesponserter Beitrag

 

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